Sabine Engels Praxis für Psychotherapie (HeilprG) und Hypnose
Sabine Engels Praxis für Psychotherapie (HeilprG) und Hypnose 

Hypnose in der Schmerztherapie

Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers, dass uns eine Gefahr signalisiert.

Man unterscheidet zwischen akutem und chronischenm Schmerz. Der akute Schmerz deutet auf eine akute Verletzung hin und vergeht, wenn die Ursache behandelt wurde.

Von chronischen Schmerzen hingegen spricht die Medizin, wenn sie länger als 6 Montae andauern oder nach schmerzfreien Intervall immer wieder kehren.

Chronische Schmerzen werden von den Betroffenen als übergroß und bedrohlich wahrgenommen. Sie fühlen sich hilflos dem Schmerz ausgeliefert und sowohl in ihrem Lebensalltag als auch in ihrer Lebensqualität erheblich eingeschränkt.

Durch den andauernden Schmerz entsteht ein Dauerstress, oft begleitet von Depressionen und Schlafstörungen, sodass Vieles was früher Freude machte, jetzt kaum noch Spaß bereitet und teilweise auch als unmöglich durchführbar erscheint.

 

Wie entsteht Schmerz?

Das Schmerzerleben ist das Endergebnis zahlreicher Prozesse und Schmerznetzwerke in verschiedenen Hirnbereichen, die durch einen Reiz aktiviert werden und miteinander kommunizieren. ( Schmerzmatrix ) Die Rezeptoren, die diese Schmerzinformation aktivieren, nennt man Nozizeptoren, die mehr oder weniger stark sensibilisiert, und auf ein und den selben Reiz unterschiedlich reagieren können, was verschiedenen Faktoren unterliegt.

Somit kann man erklären, dass auf ein und denselben Schmerzreiz die Menschen unterschiedlich reagieren.

Studien zeigen, dass anhaltende Aktivierung der Nozizeptoren und Schmerz zu einer veränderten Schmerzverarbeitung führen, sodass bei Menschen mit chronischen Schmerzen eine Verstärkung des Schmerzempfindens und ihres Leidens die Folge ist, was sich neben dem Schmerz negativ auf die Stimmung, die allgemeine Alltagsbewältigung, Hobbys, Freude bereitende Aktivitäten und soziale Kontakte auswirkt.

 

Welche Faktoren verstärken den Schmerz?

Viele unter Schmerzen leidende Menschen neigen dazu, sich gedanklich intensiv mit Ihrem Schmerz zu beschäftigen. Sie grübeln und es kommt zu wiederkehrenden Gedanken, wie:

,, Ich halte diesen Zustand einfach nicht mehr aus. Mein Schmerz wird nie aufhören." Diese Menschen sind von ihrem Schmerz überwältigt und glauben daran, diesen Schmerz nicht mehr beeinflussen zu können, sodass der Schmerz seine eigentliche Warnfunktion verliert und sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt, auch wenn medizinisch der Schmerz vielleicht schon gar nicht mehr begründet werden kann.

Diese Menschen neigen dazu, ein Schonverhalten zu entwickeln, das langfristig gesehen den Schmerz verstärken kann. Viele ziehen sich immer mehr zurück und vermeiden Aktivitäten, die ihnen früher Freude bereitet haben und wissen nicht, wie sie diesen Teufelskreis durchbrechen können.

 

Wie kann die therapeutische und medizinische Hypnose Ihnen helfen?

Viele Studien der letzten zehn Jahre haben belegt, dass sich die Hypnose messbar auf die Entstehung von Schmerz und das subjektive Schmerzerleben auswirkt, indem Entzündungsreaktionen in der Perepherie und die Aktivitäten der Hirnbereiche beeinflusst werden, die für die Schmerzverarbeitung eine Rolle spielen.

Hypnose hilft, diese Ziele zu erreichen

  • eine Reduktion der Schmerzintensität,
  • das Gefühl, den Schmerz kontrollieren zu können und somit einen besseren Umgang mit dem Schmerz,
  • Fähigkeit, den Schmerz zu ignorieren,
  • Reduktion von Medikamenten ( nur nach ärztlicher Absprache),
  • Tiefe Entspannung, Wohlbefinden und geringe Schmerzintensität oder sogar Schmerzfreiheit während der Hypnose.
  • Verbesserung der Schlafqualität
  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte,
  • Verbesserung des Selbstbewusstseins durch das Erlebnis selbst Einfluss auf den Schmerz nehmen zu können,
  • Stärkung der Energie und Motivation, trotz der Schmerzen wieder Freude an Aktivitäten zu entwickeln.

Durch das Erlernen von Selbsthypnose, die zu Hause selbst durchgeführt werden kann, kommt es bei einem Teil der Patienten zu einer deutlichen Reduktion der täglichen Schmerzen, die Wochen, Monate oder je nach Krankheitsbild auch dauerhaft sein kann.

Ziel der medizinischen Hypnose ist immer, das zu erreichen, was Sie sich wünschen.

(vergl. Hypnotherapie bei Ängsten und Schmerzen hocheffizient!

https://www.aerzteblatt.de/archiv/64599/Hypnotherapie-bei-Äengst...Ausg.8  / S.213 Martina Eimer

 

Anwendungsbereiche der Hypnose in der Schmerztherapie

 

  •  Zahnbehandlung: z.B. bei Analgetika - und Anästhetika-  

        Unverträglichkeiten zur Reduktion der Schmerzempfindlichkeit

  • Chronische Rückenschmerzen
  • Fibromyalgie,
  • Rheuma
  • Migräne,
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Somatoforme Schmerzstörung ( mindestens 6 Monate andauernder qälender Schmerz ,wobei dei Symptome nicht vollständig medizinisch zu erklären sind. Meist sind der Kopf oder der Rücken betroffen.
  • Somatisierungsstörung. vielfältige wechselnde Beschwerdebilder, die seit mindestens 2 Jahren bestehen und verschiedene Organsysteme betreffen. wie
  • Reizdarmsyndrom, Magenbeschwerden,
  • Herz-Kreislauf mit Schwindel und Benommenheit,
  • Hautjucken,
  • Rücken- und Gelenkschmerzen,
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen, chronische Verspannungen ( Nacken, Wirbelsäule )
  • Hypochondrische Störung

Wichtig ist, dass die Hypnose keine ärztliche Untersuchung und Behandlung ersetzt, sondern sie ist eine begleitende Behandlung  um Ihnen zu helfen, Ihren Schmerz zu reduzieren, mit den Schmerzen im Alltag leichter umgehen zu können und Ihre Lebensqualität zu verbessern, sodass Ihnen Aktivitäten wieder mehr Spaß machen und Sie soziale Kontakte aufrecht erhalten können.

 

Wenn Sie bereits in Behandlung sind, ist es gut, wenn Sie im Vorfeld mit Ihrem Arzt, Ihren Wunsch der begleitenden Behandlung durch Schmerzhypnose besprechen.

 

Wie viel Hypnosebehandlungen sind nötig?

 

Vor der Hypnose findet ein ausführliches Anamnese- und Infogespräch statt. Danach finden zunächst nur ein bis zwei ( nach Absprache ) Hypnosebehandlungen statt. meist kommt es bereits bei der ersten Behandlung zu einer deutlichen Schmerzreduktion. Sie entscheiden dann, ob die Behandlung bei Ihnen eine positive Veränderung bewirkt hat und ob und wieviel Behandlungen Sie für sich wünschen.

Sie erlernen die Selbsthypnose, die sie zu Hause üben können, um möglichst lange eine Schmerzreduktion für sich zu erreichen.

 

Lassen Sie sich beraten, in wieweit Ihnen die Schmerztherapie mit Hypnose helfen kann!

 

 

Hypnosetherapie ist keine Kassenleistung!

 

Obwohl die Hypnosetherapie ein wissenschaftlich anerkanntes

Verfahren ist und durch Studien  große Erfolge nachgewiesen wurden, wird die Hypnose nicht von der Krankenkasse übernommen.

Die Anwendungen in meiner Praxis sind wissenschaftlich anerkannt und zertifiziert.

 

Quellenang. Hypnose bei chronischem Schmerz, Mark P. Jensen, 2. Aufl.2015

 

 

 

 

 

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