Sabine Engels Praxis für Psychotherapie (HeilprG) und Hypnose
Sabine Engels Praxis für Psychotherapie (HeilprG) und Hypnose  

  

        Verhaltenstherapie

 

Die Verhaltenstherapie stützt sich auf die Lerntheorien und geht davon aus, dass man  ein von der Kindheit an oder im Laufe seines  Lebens erlerntes Verhalten, das sich ungünstig auf die körperliche und seelische Verfassung und Lebensqualität auswirkt, wieder umlernen oder auch verlernen kann. Sie setzt sich sowohl aus vielen Methoden der klassischen Verhaltenstherapie zusammen, als auch der kognitiven Verhaltenstherapie, die davon ausgeht, dass Gedanken Emotionen hervorrufen, die dann zu einem bestimmten Verhalten führen.

Ziel der kognitiven Verhaltenstherapie ist es, z.B. negative Gedankengänge aufzuspüren, auf ihren Wahrheitscharakter zu überprüfen, sie in positive Gedankengänge umzuwandeln, um daraufhin ein anderes Verhalten auszulösen.

Beispiel: Versuchen Sie sich bitte einmal folgendes Beispiel vorzustellen:

Frau X. glaubt  von sich, dass Sie ein schüchterner Mensch ist. Sie hält sich für ungesellig und geht deshalb ungern zu Partys.

Eine Freundin hat Sie zu Iher Geburtstagsparty eingeladen. Es sind 20 Gäste einge-                laden, von denen Sie außer ihrer Freundin niemanden kennt.

Gedanke: Frau X: Eigentlich traue ich mich gar nicht dahin.

                              Ich kann mich nicht gut unterhalten.

                              Ich möchte gern ein guter Unterhalter sein, aber mir fällt nie im richtigen  

                              Moment etwas Passendes ein. Wahrscheinlich werde ich irgendwo                                    herumsitzen,weil die anderen mich für langweilig halten.

                      Das ist doch immer so. Am Ende ärgere ich mich wie immer, dass ich

                             dorthin gegangen bin und komme mir dumm vor.

                             Am Liebsten würde ich absagen.                   

Gefühl: Frau X:    Diese Gedanken lösen Gefühle von Angst, Unbehagen,Unsicherheit,

                     mangelndes Selbstwertgefühl, mangelndes Selbstbewusstsein etc.

                             bei Frau X. aus.

Verhalten: Frau X. Der Tag der Party kommt und Frau X. geht mit diesen Gefühlen zur

                             Party. Frau X. fühlt sich sehr unsicher und man sieht Ihr sofort an, 

                             dass Sie sich nicht wohl fühlt und sich am Liebsten im Mauseloch

                             verkriechen würde. Aufgrund der Gedanken , der Gefühle und des

                             auslösenden Verhaltens ,wird die Party für Frau X. wahrscheinlich so

                             verlaufen, wie sie sich das im Vorfeld ausgemalt hat.

 

Wie kann die Verhaltenstherapie Ihnen helfen?

 

Zurück zu dem Beispiel von Frau X:

Würde Frau X. lernen, sich als ruhigen Menschen zu akzeptieren und von sich annehmen, dass sie vielleicht ein guter Zuhörer ist, der sich für die Themen der Unterhalter interessiert und denken dass jeder Unterhalter auch einen Zuhörer braucht, würde sie mit einem besseren Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein an der Party teilnehmen können und sicher mit der Zeit mehr Spaß an einer Party haben.

 

Die Verhaltenstherapie beinhaltet ca 50 Methoden, die Ihnen Hilfen zur Selbsthilfe an die Hand geben kann, andere Perspektiven und Sichtweisen im Hinblick auf Ihr Problem zu entwickeln und fördert Ihre Autonomie und Selbstverantwortung. Neben der Umstrukturierung von negativen in positive Gedankengänge z B. bei leichten Depressionen, können Methoden wie  z. B.die systematische Desensibilisierung bei Ängsten und Phobien, sowie z B. das Problemlösetraining, soziales Kompetenztraining u. v. m. bei vielen Störungen eingesetzt werden, um ein gewünschtes Verhalten zu erarbeiten.

Die Verhaltenstherapie kann auch mit anderen Therapien, wie Hypnosetherapie z.B. bei Schlafstörungen und Gesprächstherapie kombiniert werden.

 

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